Im Deutschunterricht der 4. Klasse haben die Schülerinnen und Schüler sich kreativ ausgelebt. Die Schreibergebnisse überzeugen auf ganzer Linie. Lesen Sie selbst!

Die geheimnisvolle Muschel

Es war einmal ein Mädchen namens Aurora. Sie lebte mit ihrem Vater und ihrem Bruder an einer Steilküste an der Nordsee. Eines schönen morgens in den Sommerferien ging Aurora wie so oft am Strand spazieren. Sie liebte den Wind und vor allem das Meer. Als sie gerade nah am Wasser war, passierte etwas, womit sie nie gerechnet hätte. Eine riesige Welle baute sich vor ihr auf! Als die Welle einen Tunnel um sie geschlossen hatte, trieb etwas direkt vor ihre Füße. Es war eine Muschel, die aber keine gewöhnliche Muschel war. „Merkwürdig. Warum ist sie nicht weiß oder braun, sondern regenbogenfarbig?“ überlegte sich Aurora. Sie nahm die Muschel vom Boden und sie ließ sich öffnen. „Wow! Was ist das denn?“, in ihr lag eine wundervolle Perlenkette. Doch da war noch etwas! Eine Botschaft! Aurora las:

Dies ist eine Nachricht an Aurora.:

Liebe Aurora,                                                             

ich bins, deine Mutter. Ich weiß, es ist komisch, aber ich lebe! Als ich verschollen bin, haben alle gedacht, ich sei gestorben. Aber das bin ich nicht. Aurora, du fragst dich sicher warum heute? Diese Frage kann ich dir beantworten. Genau heute vor 10 Jahren habe ich genau diese Muschel gefunden und sie geöffnet. Deswegen bin ich dann zu einer Nixe geworden. Danach wurde ich von einer riesigen Welle ins Meer gespült und bin nie wieder gekommen. Tu jetzt bitte genau was ich dir sage = lege dir die Kette um und warte kurz. In diesem Moment darfst du dich nicht bewegen, damit dich die riesige Welle ins Meer spülen kann. Dort wirst du sehen, wie es als Nixe ist. Du kannst natürlich jederzeit wieder in die Menschenwelt. Du musst nur ganz weit an die Oberfläche schwimmen.

Viel Glück!                          gezeichnet Aurelia

Aurora war baff. Ihre Mutter lebt! Sie überlegte kurz und band sich die Kette um den Hals und rührte sich nicht vom Fleck. 10 Sekunden später kam eine riiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiesige Welle auf sie zu, und riss sie ins Meer.

Aurora blickte sich um und guckte auf ihre Füße und Beine. Sie verwandelten sich in eine wunderschöne Schwanzflosse, die in blau, türkis und grün schimmerte. Aurora hatte keine Probleme zu schwimmen, denn sie hatte letzten Sommer mit einer Mono-Flosse im Meer gebadet. Plötzlich tauchte vor ihr ein wundervolles Korallenriff mit vielen Meeresbewohnern auf. „Hallo Aurora“, sagte eine sanfte Stimme. „Hä? Wer? Was? Wo?“. Aurora drehte sich um. Vor ihr stand plötzlich noch eine Meerjungfrau. „Mama?“, fragte Aurora zögernd. „Ja, mein Schatz, ich bin es“, sagte Aurelia und Aurora fiel ihr um den Hals. „Mama! Endlich sind wir wieder zusammen!“ „Ja, und jetzt zeige ich dir mal meine Welt. Okay?“ „Unbedingt! Ich möchte alles sehen!“ Ein paar Stunden später hatte Aurelia Aurora alles gezeigt, und die beiden hatten viel Spaß zusammen. Aurelia sagte: „Aurora, ich glaube, du musst Heim. Aber es ist nicht so schlimm, denn du kannst jederzeit wieder kommen.“ „Schade! Gerade jetzt, wo es so schön ist“, jammerte Aurora, „aber okay. Ich kann dich ja jeden Tag besuchen, denn schließlich sind Sommerferien!“ „Ja, dass kannst du“, sagte Aurelia. Dann schwammen sie gemeinsam an die Wasseroberfläche und einen Flossenschlag später stand Aurora wieder am Strand. Sie ging so glücklich wie noch nie nach Hause. Von jetzt an würde sie jeden Tag zum Meer gehen.

ENDE

Maja Carlotta Klein, Klasse 4b

 

Die magische Muschel

Max und Moritz sind, seit sie klein sind, beste Freunde. Sie wohnen nebeneinander, gehen in die gleiche Klasse und verbringen jede freie Minute miteinander. Am liebsten gehen sie zum nahegelegenen Strand, bauen dort Sandburgen, spielen Fußball oder gehen im Meer schwimmen.

Als Max und Moritz am Strand eine riesige Sandburg bauen, wollen sie diese mit Muscheln verschönern. Während Max noch an den Feinheiten arbeitet, fängt Moritz schon mal an Muscheln zu sammeln. Plötzlich kommt er aufgeregt zu Max gerannt und hält eine riesige Muschel hoch. „Max, Max, schau mal, was ich gefunden habe!“, ruft Moritz aufgeregt. Außer Atem zeigt Moritz seinem Freund die riesige Muschel. „Boh, ist die riesig.“, staunt Max. “Wo hast du die denn gefunden?“ „Dahinten im Schlick, deshalb ist sie ja auch noch so dreckig. Komm kipp das Wasser aus unserem Eimer drüber, ich reibe sie sauber.“ Als Moritz anfängt die Muschel sauber zu reiben, wird sie auf einmal ganz heiß, springt plötzlich auf und die beiden Freunde werden in die Muschel gesogen.

„Wo sind wir?“, fragt Max. „Sieht aus wie eine Höhle“, antwortet Moritz verwirrt, „Und wie siehst du aus? Was hast du da im Gesicht? Sieht aus wie Kiemen.“

„Hä, du hast da auch irgendwas im Gesicht.“ Die beiden packen sich gleichzeitig ins Gesicht und stellen dabei fest, dass sie zwischen den Fingern Schwimmhäute haben.

„Was ist passiert und wo sind wir?“, fragt Max verdutzt. „Ich weiß es nicht, aber da hinten ist mehr Licht. Komm lass uns dahin gehen“, sagt Moritz. Als sie dem Licht näher kommen merken sie, dass die Welt um sie herum aus Wasser besteht. Am Licht angekommen sehen sie bunte Korallen, Wasserpflanzen und viele bunte und lustige Fische. Auf einmal taucht ein Schwarm Delfine vor Max und Moritz auf. „Hallo, wer seid ihr?“, fragt einer der Delfine. „Ich bin Max und das ist Moritz.“, antwortet Max, der als Erster seine Stimme wieder findet. „Kommt wir bringen euch zur Unterwasserstadt Aquasteller.“, sagt ein Delfin. Max und Moritz sind noch sehr verwirrt und schwimmen den Delfinen hinterher.

In der Stadt angekommen, werden die beiden freundlich von den Meermenschen empfangen. Die Meermenschen sind glücklich, dass Max und Moritz den Eingang zur Wasserwelt gefunden haben. Die Meermenschen zeigen Max und Moritz „Aquasteller“. Max und Moritz sind so fasziniert von dieser fremden Welt, dass sie die Zeit vergessen. Max ruft plötzlich aufgeregt: „Wir müssen nach Hause. Unsere Eltern machen sich sonst Sorgen.“ „Das ist aber schade!“, rufen die Meermenschen. „Wir zeigen euch den Weg zur Muschelhöhle.“

Die Meermenschen schwimmen mit Max und Moritz zur Höhle. Dort angekommen werden sie herzlich verabschiedet. Max und Moritz versprechen wieder zu kommen und gehen in die Höhle rein.

Plötzlich merken sie wieder diesen Sog und die zwei Freunde sind wieder in ihrer Welt. Es ist schon abends und sie rennen nach Hause. „Zu niemandem ein Wort!“, sagt Max.

„Und morgen gehen wir wieder nach Aquasteller.“, sagt Moritz.

Ben Wegstroth

 

Die magische Muschel

Es war einmal eine Muschel. Sie hieß Nuschelmuschel. Sie war 301 Jahre alt. Erst mal denkt ihr euch wahrscheinlich Boah ist das alt! Aber für eine Muschel ist das gar nicht so alt. Wenn sie ein Mensch wäre, dann wäre sie erst 2 Jahre alt.

Sie ist auch keine normale Muschel, die man am Strand findet. Sondern sie ist eine Muschel, die im Himmel lebt. Das besondere an der Muschel ist, dass sie eine magische Muschel ist und dass sie alle Menschen wieder glücklich machen kann. Wenn eine Person fragt wie sie das macht, antwortet sie: „dasch ist ein Geheimnisch.“ Dann müssen alle lachen. Bestimmt auch du! Sie ist ganz klein, also ungefähr so groß wie ein Apfel. Wenn einer keine so gute Laune hat, öffnet sich die kleine Muschel und wird wie ein Regenbogen. Dann sieht man eine kleine Muschel über sich schweben und wird verzaubert und dann ist man wieder glücklich.

Und am Ende, also jetzt, sag ich euch das Wort, wenn ihr mal die Nuschelmuschel braucht. Das Wort lautet nämlich: „Nuschelmuschelpower.“

Jonna Röhricht, Klasse 4a